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Munk (Gomma Rec., Berlin/Marseille)

Munk Band (Gomma, Berlin/Marseille)
Munk (Gomma, Berlin/Marseille)
Munk (Gomma, Berlin/Marseille)
Munk (Gomma, Berlin/Marseille)
Munk (Gomma, Berlin/Marseille)
Munk (Gomma, Berlin/Marseille)
Munk (Gomma, Berlin/Marseille)
Munk (Gomma, Berlin/Marseille)

Mit Jonas Imbery, mit dem er auch das Münchener Avantgarde-Label Gomma Records betreibt, hat sich Mathias Modica unter dem Namen Munk zu einem Synonym für eklektische spleenige Tanzmusik entwickelt. Karl Lagerfeld, Busy P. und Ellen Allien sind erklärte Fans des Deutsch-Italieners, dessen eigenwillig instrumentierter Multigenre-Sound aus dem Spannungsfeld von Kunst, Fashion und Musik seit Jahren nicht mehr wegzudenken ist. Munks Wurzeln liegen in den achtziger und neunziger Jahren. Als Schüler spielten Modica und Imbery in der Punkcombo Fleischband und begeisterten sich für aufkommende Genres wie Punkfunk und No Wave, die aus dem eklektischen New Yorker Underground nach Europa überschwappten. Im Münchner Ultraschall organisierten sie unter dem Namen "Plastique" Disco- und Electro-infizierte Parties, auf denen nur DJs auflegen durften, die noch keinen Gig in Deutschland gespielt hatten. Nach ihrem ersten Album, das 1999 unter dem AKA "Leroy Hangover" auf Modica und Imberys neuem Label Gomma erschien, konzentrierte sich das Duo auf sein Projekt Munk. Mit Tracks wie "Kick Out The Chairs" (feat. James Murphy), "Disco Clown" und "Down In L.A." sorgten sie für anerkennendes Raunen in der internationalen Szene-Intelligenzia (das englische Magazin "NME" bezeichnete sie als "German Version of DFA") und entwickelten sich schnell zu einer der gefragtesten deutschen Electronica-Größen. Seit 2008 verkörpert der zwischen Berlin und Marseille lebende Modica Munk allein. Mit seinem vom Italo Pop, House, Disco, Street Funk, Brasil Punk-House, Chanson und Eurodance beeinflussten Album "The Beat And The Bird" (2011) und den Clubhits "La Musica", "Rue de Rome" und "Mis Labios" feat. Joyce Muniz hat er das musikalische Spektrum um eine sommerliche Facette erweitert und uns augenzwinkernd daran erinnert: Munk bleibt weiterhin unberechenbar. Und genau darin liegt die Stärke. 

Munk@moondoo: 2011 (DJ/Live-Band), 2012, 2013

© moondoo 2013


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