CLUBPROJEKT IM HINTERHOF

UNTERM STRICH WAR VIELFALT

Ein versteckter Eingang, eine schmale Treppe nach unten, ein Raum für alternative Clubkultur und ein guter Zweck: Unterm Strich im Hinterhof des moondoos war nicht nur Heimat von geliebten Underground-Partys, sondern förderte auch soziale Projekte in Hamburg.

Wir glauben, dass Clubkultur einen positiven Impact auf jede:n Einzelnen und auf die Gesellschaft haben kann. Unser Clubprojekt Unterm Strich, das über den versteckten Hinterhof der Reeperbahn 136 (rechts neben „Zur Ritze“) zu erreichen war und neben One-Offs geliebte Underground-Partys beheimatete, reflektierte diese Überzeugung und setzte sie in die Tat um: Von jeder Clubnacht, die dort stattfand, flossen anteilige Getränke- und Eintrittserlöse an den gemeinnützigen clubkinder e.V., unseren Gründungs- und Bookingpartner im Unterm Strich. Auf diese Weise förderten wir soziale Projekte und Aktionen aus ganz unterschiedlichen Bereichen in Hamburg - während wir feierten. 

VON RAP-SESSIONS ÜBER FLINTA* ONLY BIS TECHNO: UNTERM STRICH VERBAND SUBKULTUREN MIT DEM GUTEN ZWECK

Vielfalt, Diversität, Toleranz, Kunst und Musik waren der Common Sense, auf denen das Projekt aufbaute und der sich in den Veranstaltungen wiederspielte. In den Terrain-Sessions etwa, bei denen die hoffnungsvollsten Talente der neuen emergenten Rap-, Neo Soul- und Electronica performten. Oder in den FLINTA*-Partys Sheroes, die buntes queerfeministisches Nachtleben abbildeten. Oder in One-Offs wie der Release Party von Issa Bloch oder der After Show von Rapper Tom Hengst und vielen anderen. Das spiegelte sich auch im Publikum wider: Wer hier her kam wusste in der Regel ganz genau warum, und kkonnte sich über eine Crowd freuen, die ähnlich fühlte und tickte.

Aus all diesen Gründen waren es gerade die künstlerischen, progressiveren, weltoffenen Kräfte, die im Unterm Strich ihr vielschichtiges Potential entfalteten - und deren Veranstalter:innen wir bewusst einen Freiraum und faire Produktionsbedingungen anboten. Unterm Strich endete zum Jahreswechsel 2024/25 mit der Übergabe der Clubräume ans Molotow.

 

Fotos: ThisIsJulia Photography - thisisjulia (Web), @thisisjuliaphotography (Facebook und Insta)